Weberschiffchen

Dammzollstraße 68

Anschrift (heute):
Dammzollstraße 68
Flurstück (heute):
Gemarkung Peitz, Flur 9, Flurstück 441 (3463.3 m²)
Kurzbezeichnung:
BRAMKE
Gründung:
um 1855
Firmengründer:
Gottlob BRAMKE
Produktionsprofil:
Färberei u. Weberei, später Lederfabrik
Umfirmierungen:
um 1890 Lederfabrik LEONHARDT
1910 Firma DROSIHN
Niedergang:
um 1890 als Tuchfabrik
1975/76 als Lederfabrik
heutige Nutzung:
Wohnhaus u. Wirtschaft/Gewerbe
 
Lagebild_2

Beschreibung/Erläuterungen:

Das Gebäude wurde 1860 als Wohnhaus für den Tischlermeister Carl HEINZE errichtet. Der südlich gelegene Hof geht in das einstige Färbehaus des Tuchfabrikanten Carl Gottlob! BRAMKE (1809-1891) über. Das Färbehaus war ein zweigeschossiger Putzbau. Im Erdgeschoss gab es einen Websaal und im Obergeschoss Remisenräume und 2 Stuben.

Ende des 19. Jh. erfolgte eine Umnutzung der Tuchfabrik zur Ledergerberei bzw. Fabrik für Rohlederbearbeitung LEONHARDT. 1910 und 1919 wurden Erweiterungsbauten für die Firma Eduard DROSIHN errichtet. Otto LEONHARDT wurde später Inhaber der Firma DROSIHN. 1926 wurde ein neues Maschinenhaus entworfen. 1972 erfolgt eine Umfirmierung zum VEB Leder Peitz innerhalb der VVB Leder und Kunstleder. Um 1975/76 wird die Produktion eingestellt.

Das große Lagergebäude wurde ab den 1980er Jahren vom VEB Kombinat Sekundär-Rohstofferfassung (SERO) bis 1990 genutzt. Nach einem längeren Leerstand erfolgte 2007/08 die Sanierung und der Umbau zu Wohngebäuden. /2/ S. 318-319

Dammzollstraße 68, Quelle: diese Webseite

1926 wird ein neues Maschinenhaus der Lederfabrik in der Dammzollstraße 68 erbaut. /2/ S. 304

Vom historisch gewachsenen Fabrikkomplex ist heute nur noch ein kleiner Teil erhalten. /2/ S. 318-319

Dammzollstraße 68, Quelle: diese Webseite