Teichdomäne Peitz um 1850

Um 1850 bestand die königliche Teichdomäne Peitz aus mehreren Karpfenteichen und Vorwerken in der Lausitz. Die Teichdomäne gehörte dem Staat und wurde verpachtet. Die zugehörigen Vorwerke bestanden aus einem Wohn- und Wirtschaftshaus sowie Scheunen und Stallungen. Sie dienten der Bewirtschaftung der Teiche. Eine Sonderstellung nahm dabei Maust ein. Hier gab es ein landwirtschaftliches Vorwerk und eine Schäferei. Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse dienten hier als zusätzliches Fischfutter und als Naturallohn der in der Teichdomäne beschäftigten Menschen.

Teichgebiete

Die Übersicht zeigt die zur Domäne gehörigen Teichgebiete um 1850. Bärenbrück, Glinzig und Lacoma sind territorial abgetrennte Gebiete. Maust, Neuendorf und Peitz liegen beeinander. Die Einteilung hier erfolgt nach der unterschiedlichen Bewässerung der Teiche.

Die Teichgebiete existieren heute noch, wenn auch in veränderter Ausdehnung. Lediglich das Teichgebiet Lacoma gibt es nicht mehr. Es wich dem Tagebau Cottbus-Nord und wird heute vom Cottbuser Ostsee überdeckt. Die Vorwerke in Bärenbrück, Lacoma und Maust gibt es heute auch nicht mehr. Die Teiche werden heute vom Hauptsitz der Peitzer Edelfisch GmbH in Peitz verwaltet und in Glinzig gibt es noch das Vorwerk.